20 Fakten über Iran // 20 facts about Iran

20 kuriose und interessante Fakten für deine Iranreise

20 things you should know before travelling to Iran

(for English, please, scroll down)

  1. Die persischen Zahlen von 1 bis 10 lesen zu lernen ist sehr einfach und nützlich.
  2. Preise stehen im Iran für gewöhnlich in persischen Zahlen auf den Verpackungen aufgedruckt.
  3. Das Haltbarkeitsdatum steht ebenfalls auf der Verpackung, aber Achtung: hier steht nur das Datum nach aktuellem persischen Kalender.
  4. Das Jahr 2018 ist bis März noch 1396 im Iran. Dann ist persisches Neujahr und es folgt das Jahr 1397. Wochentag und Monat sind ebenfalls nicht identisch!
  5. Das persische Wochenende ist donnerstags und freitags (entsprechen dem westlichen Samstag und Sonntag). Das gilt aber nicht für die Öffnungszeiten aller amtlicher Stellen. Manche Botschaften und Visastellen haben am Donnerstag geöffnet, dafür aber am Freitag und Samstag geschlossen, damit sie sich öfters mit Botschaften in westlichen Ländern austauschen können.
  6. Sprit ist sehr günstig, auch wenn Touristen doppelt soviel zahlen wie Einheimische. Im Januar 2018 war der Touristenpreis 600 Toman (12 Euro Cent) für einen Liter Diesel. Diesel bekommt man immer nur an den LKW-Tankstellen. Diese sind nur am Stadtrand oder an den Highways zu finden.
  7. Lebensmittel sind günstig. Kauf Früchte und Gemüse auf den Märkten oder in Markthallen, wo auch die Einheimischen einkaufen. Hier bekommt man frische Ware für einen guten Preis.
  8. Der Eintritt für alle Touristenattraktionen beträgt in der Regel 200.000, manchmal auch 300.000 Rial (beispielsweise im Golestan Palast in Teheran), egal wie der Umrechnungskurs auch schwanken mag. Einheimische zahlen immer einen deutlich billigeren Preis (Beitragsbild: In Persepolis zahlen Einheimische 30.000 Rial / Ausländer 200.000 Rial).
  9. Auf den Märkten ist Handeln schwierig. Touristen wird oft kein Rabatt gegeben.
  10. Frauen müssen im Iran ein Kopftuch tragen. Haare können daraus hervorschauen. Im Winter tragen auch manch einheimische Frauen nur eine Mütze. Außerdem muss das Oberteil möglichst lang über den Hintern reichen.
  11. Öffentliche Toiletten und auch viele in privaten Wohnungen sind Löcher im Boden. Eine Spülung oder zumindest einen Wasserhahn und einen Eimer gibt es aber immer. Am Anfang noch sehr gewöhnungsbedürftig, haben wir das bald als viel hygienischer empfunden. Klopapier sollte man aber immer dabei haben, wenn man nicht auf den Wasserschlauch zurückgreifen möchte.
  12. Da iranische Frauen in der Öffentlichkeit nicht sehr viel von sich zeigen können, sind Schönheitsoperationen an der Nase landesweit beliebt. Besonders in Großstädten werden dir oft Frauen mit einem Pflaster auf der Nase begegnen. Und manchmal auch Männer.
  13. Das geläufigste Wort für „danke“ im Iran ist das Französische „merci“, oftmals ausgesprochen wie das Englische „mercy“.
  14. In der Regel geben die Männer nur anderen Männern und Frauen nur anderen Frauen die Hand.
  15. Trotz Sanktionen gibt es viele westliche Produkte zu kaufen. Wenn diese nicht im Iran unter Lizenz produziert worden sind, werden sie oft aus Dubai ins Land geschmuggelt.
  16. Überall sieht man auf den ersten Blick Schriftzüge bekannter Fastfood- oder Fahrradmarken. Bei genauerem hinschauen entpuppen sich diese als Kopien. Da handelt es sich dann um ein Cannondell und nicht um ein Cannondale …
  17. Facebook ist im Iran gesperrt. Möchte man die Seite trotzdem aufrufen muss man sich dafür einen VPN client installieren. Zu empfehlen ist beispielsweise Psyphon.
  18. Eine große Auswahl westlicher Lebensmittel gibt es beispielsweise beim Hyperstar in Teheran und Shiraz zu kaufen.
  19. Brot, das nicht aus Weißmehl gebacken wurde, findet man bei der Sahar Bäckereikette in Teheran.
  20. Alkohol ist im Iran offiziell verboten. In den Läden bekommt man aber sehr viele Malzmischgetränke. Und die ein oder andere Privatperson weiß, wie man an Selbstgebranntes kommt …

21. Lustiger Fakt für alle aus Deutschland: 

Der Zusatz „Product of Germany“ ist im Iran sehr beliebt. Wir haben sehr oft Produkte, meistens Lebensmittel, aber auch Bekleidung, gesehen, die als „deutsch“ beworben wurden. Gesehen haben wir diese Marken und Produkte in Deutschland noch nie. Es gibt auch Shops mit TCM Produkten von Tschibo. Uns sind beim Blick auf die Preise aber fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Iraner zahlen etwa das dreifache vom deutschen Preis. Generell ist Kleidung im Iran sehr teuer oder aus sehr minderwertigem Material gefertigt.



20 things you should know before travelling to Iran

  1. To learn how to read the Persian numbers from 1 to 10 is very useful and quite easy.
  2. If you go shopping, you will most likely find the price of a product printed on the package in Persian numbers.
  3. You will find the expiry dates on the packages too. But be aware: you will only find the date according to the Persian calendar.
  4. 2018 is currently 1396 in Iran. In march there will be new years according to the Persian calendar and henceforth, the year 1397. Weekday and month also vary!
  5. Persian weekend is Thursday and Friday (identical to western Saturday and Sunday). But this does not apply for all offices. Some embassies or visa center might be open on Thursdays but close Friday and Saturday. That is, when they have to interact with embassies in western countries.
  6. Fuel is very cheap in Iran, even though tourists pay double of what locals pay. In January 2018 the tourist price was 600 Toman (12 Euro Cent) for one litre of diesel. You only get Diesel at gas stations for lorries. These are only at suburban areas or at the highways
  7. Food is very cheap. Keep buying fruits and vegetables on special markets like the locals do. You will get fresh quality for a good price.
  8. Entrance fee for most of the tourist places is 200.000 Rial no matter how the exchange rate is currently changing. Some (like Golestan Palace in Tehran) charge even 300.000 Rial. Locals always pay less.(see article photo: Locals pay 30.000 Rial to enter Persepolis/ foreign tourists pay 200.000 Rial).
  9. Bargaining on the bazaars is hard, as a lot of the salesmen do not grant tourists any discounts.
  10. Women have to wear a scarf on the head. But it is accepted if hair is visible. In winter even some local women were wearing a hat instead. Tops have to be reaching down as long as possible to cover the butt.
  11. Public toilets and even some in private flats are mostly holes in the ground. But even though there is always a flush or at least a water tab and a bucket for flushing. In the beginning this is something you have to get used to. But in the end we thought it much more hygienic. If  you need toilet paper you should bring your own or enjoy using the water hose provided everywhere to clean yourself.
  12. As Iranian women cannot show much of their body in public, nose surgery is very popular. Especially in big cities you will see a lot of women with a plaster on their nose, and sometimes men, too.
  13. It is very common to say “thanks“ by saying the French word “merci“, but mostly it sounds like the English “mercy“.
  14. Usually men only give men a handshake and women only to other women.
  15. Despite the sanctions you will find a lot of western products in Iran. If they are not produced under a licence in Iran they might be smuggled into the country via Dubai.
  16. You see well-known brands everywhere. But if you take a closer look at the lettering of a fast food chain or a bicycle brand you notice they are only copies. For example, they have Cannondell Bikes instead of Cannondale …
  17. Facebook is banned in Iran. If you still want to use it, you need a VPN client. A recommendation is Psyphon.
  18. If you are looking for western groceries you might want to visit one of the Hyperstar supermarkets in Tehran or Shiraz.
  19. If you are looking for some bread that is not white you might want to pay a visit to one of the Sahar bakery chain stores in Tehran.
  20. Alcohol is officially banned. You can buy a lot of malt mix drinks in the stores instead. Some locals might know where to get home-made alcohol …

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